Symptome - Spinalkanalstenose LWS

Die klinische Symptomatik bei Patienten mit einer Spinalkanalstensoe der Lendenwirbelsäule wird durch die mechanische Kompression, also Druckwirkung, auf die Spinalnerven bestimmt. Durch Druck auf den Ramus dorsalis der Nervenwurzel entsteht der Muskelhartspann, die Verhärtung und Aktivierung der Rückenmuskulatur; durch den Druck auf den Ramus ventralis der Nervenwurzel entshehen die motorischen und sensiblen Ausfälle, also Lähmungserscheinungen und Taubheits-/Kribbelgefühl. Im Wesentlichen ist bei einer Spinalkanalstenose die Art der Schmerzangabe sehr chrakterisitisch und speziell bei der Spinalkanalstenose immer wieder vorzufinden.

Die Schmerzen in den Beinen sind meistens lage- und belastungsabhängig (Gehen, Laufen) und werden bei lordotischer Haltung, nach Hinten Strecken, verstärkt, und bei leichter Flexion, Beugung nach vorne (wie beim Fahrradfahren) vernindert. Häufig schildern die Patienten eine ganz charakteristische Claudicatio spinalis - was ist das ?

Die Betroffenen geben an, daß sie eine bestimmte Wegstrecke relativ beschwerdearm zurücklegen können. Danach muss jedoch eine Pause eingelegt werden, meistens in leicht gebückter Haltung, um dann ein Weitergehen zu ermöglichen (Schaufensterkrankheit). Diese Symptome können auch durch eine periphere arterielle Verschlußkrankheit (pAVK) hervorgerufen werden, manchmal leigen auch beide Erkrankungen vor und es entsteht ein MIschbild in den Symptomen. Häufig ist es dann nicht ganz einfach die Symptome vollkommen nur auf eine der beiden Erkrankungen zu beziehen.

Typischerweise geben den Patienten an, daß die Beschwerden beim Bergab- oder Treppenabwärtssteigen zunehmen als beim Aufsteigen.