ISG - Syndrom und dessen Behandlung

CT-gesteuerte ISG Infiltration auf der linken Seite

Das Iliosakralgelenk verbindet das Kreuzbein der Wirbelsäule mit dem Darmbein des Beckens. Daher wird es auch Kreuzbein-Darmbein-Gelenk genannt.

Das Iliosakralgelenk ist kein richtiges bewegliches Gelenk, sondern eine Verbindung, die durch starke Bänder gesichert wird. Durch diese straffe Verbindung von Bändern hat es nur eine minimale Beweglichkeit. Aktive Bewegungen können nicht durchgeführt werden.

Verschieben sich die Gelenkflächen des Iliosakralgelenks gegeneinander, kann ein Iliosakralgelenk-Syndrom (ISG-Syndrom) bestehen. Dieses äußert sich durch Schmerzen im betroffenen Bereich und ist eine häufige Ursache von Rückenschmerzen.

Degenerative Veränderungen (Abnutzungen) des Iliosakralgelenks sind bei älteren Menschen sehr häufig, zudem kann es auch nach Operationen an der Wirbelsäule zu Veränderungen im ISG Gelenk kommen, die dann auch Schmerzen verursachen können.

Zur weiteren Diagnostik und dann auch gleichzeitiger Therapie kann eine ISG Infiltration ebenfalls CT-gesteuert durchgeführt werden. Der Ablauf ist im Grunde ähnlich der beschriebenen Technik bei der Infiltration der Facettengelenke.

  • Bei beidseitigen Schmerzen, die auf das ISG zurückzuführen sind, kann auch eine beidseitige Infiltrationsbehandlung erfolgen.

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