Die instabile Wirbelsäule - Spondylolisthesis

Heben, tragen, laufen, sitzen, springen, drehen, beugen, dehnen, ruhen... All dies sind Kräfte, die ein Leben lang auf unseren Körper und somit auf unsere Wirbelsäule einwirken. Jeden Tag gilt es der Schwerkraft zu trotzen.
Um dies zu erreichen, besitzen wir passive Stabilisatoren und Dämpfer. Es sind die Knochen, Bandscheiben, Gelenke und Bänder. Die aktiven Stabilisatoren und Dämpfer sind Muskeln mit ihren zugehörigen Ansätzen an den Wirbeln.
Eine gesunde und junge Wirbelsäule ist beweglich und stabil zugleich.
 
Im Laufe unseres Lebens steigt die einseitige Belastung, die Elastizität aber nimmt ständig ab. Es kommt zur Abnutzung und zum Verbrauch der Wirbelsäule. Geht dieser Prozess über das Maß des normalen Alterns hinaus, kommt es häufig zur Instabilität einzelner Bewegungsabschnitte der Wirbelsäule.
Das bedeutet, das vorher kompensierte Kräfte und Bewegungen nun zu abnormal großen Belastungen der Wirbelkörper, Bandscheiben, Bänder und Gelenke führen. Besonders anfällig für Instabilitäten sind die Bereiche der höchsten Druckbelastung und der höchsten Beweglichkeit.
 
 
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